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Das Schloss Oranienburg

Das Schloss Oranienburg, nur 25 Bahnminuten von Berlin entfernt, zählt zu den bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg. Es geht zurück auf einen Landsitz, der für die erste Gemahlin des Großen Kurfürsten, Louise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien, ab 1651 errichtet wurde. Ihr Sohn, der spätere König Friedrich I., ließ das Schloss ab 1689 von den Baumeistern Johann Arnold Nering und Johann Friedrich Eosander erweitern und prachtvoll ausstatten.
Um 1700 galt das Schloss Oranienburg als schönstes Schloss der preußischen Monarchie. Die Residenz erlebte Mitte des 18. Jahrhunderts eine zweite Blütezeit unter dem Prinzen August Wilhelm von Preußen, einem Bruder Friedrichs des Großen.
(quelle: www.spsg.de)

Mit dem Verkauf in Privatbesitz im Jahre 1802 begann für das Schloß eine wechselvolle Geschichte: Baumwollmanufaktur, Schwefelsäurefabrik, Lehrerseminar, SS-Kaserne und Polizeischule, zuletzt diente das immer wieder umgebaute Barockschloß sogar als Kaserne.
1997 wurde der Stadt Oranienburg das Eigentum am Schloß übertragen und damit Sitz der Stadtverwaltung. Nach mehrjähriger umfangreicher Restaurierung erstrahlt das Schloß wieder im neuen Glanz und stellt somit wieder eines der schönsten Denkmäler der Stadt dar.
(Textquelle: www.tourismus-or.de)
(Luftbild: www.achim-keiper.de)
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